Kidcore Network AG, Mainz

Ihr Anspruch ist es, „hervorragende mobile Spiele mit angemessenem Inhalt für Kinder ab drei Jahren zu entwickeln“, sagen die drei Gründer der Kidcore Network AG aus Mainz. Für ihre Entwicklung eines innovativen Konzeptes für den Vertrieb von mobilen Spiele-Applikationen für Kinder und Erwachsene wurden Rocco Di Leo, Sascha Göbel und Tim Keszler mit dem 3. Platz beim „Pioniergeist 2014“ ausgezeichnet. Die Jury würdigte damit insbesondere den hohen Anspruch, den die Entwickler an ihre Spiele-Apps stellen, und das Bestreben die Eltern mit einzubinden. „Kidcore greift eine wichtige gesellschaftspolitische Fragestellung auf, nämlich wie gehen Kinder richtig und angemessen mit Tablets und Smartphones um“, hieß es in der Jury-Begründung.

Fest steht: Der Umgang mit den modernen Geräten lässt sich kaum unterbinden und die Kinder wachsen in einer stets mobilen Gesellschaft mit Technologien auf, die noch vor wenigen Jahren unvorstellbar waren. Jedoch waren die drei Gründer, alle selbst Väter, auch gewissermaßen erschüttert über die schlechte Qualität und die Innovationsarmut der Spiele-Apps, die für Kinder auf dem Markt angeboten wurden. Bei ihrem eigenen Nachwuchs konnten sie selbst beobachten, wie kindliche Neugier bereits in einem sehr frühen Wachstumsstadium Berührungsängste gegenüber jeglicher Technologie überwindet.

So entstand ihre Vision, pädagogisch sinnvolle Apps für Kinder zu konzipieren, die Unterhaltung mit der Förderung frühkindlicher Entwicklung verbinden. Im Gegensatz zu reinen Lernanwendungen steht bei den Kidcore-Produkten der Spaß am Spiel im Vordergrund. Zudem sollen Eltern stets die Möglichkeit haben, die Anwendung der Spiele positiv zu begleiten und zu unterstützen. Die Spiele-Apps für Kinder, die das junge Unternehmen entwickelt, regen die natürlichen kindlichen Lernprozesse an und sind auf die ersten spielerischen Erfahrungen mit mobilen Geräten zugeschnitten. Kidcore-Spiele verbinden Pädagogik mit Spieldesign, sagen die Gründer über ihre Entwicklungen. Alle Spiele werden klar und verständlich erklärt, die Spielergebnisse statistisch erfasst und ausgewertet.

Im ersten Schritt entwickelte das Unternehmen, deren Gründungsmitglieder alle aus der Spieleentwicklung kommen, eine eigenes Spiel namens „Lasso-Kid“. Der Testballon des Spiels wurde international angeboten und über 50.000 Mal installiert – ganz ohne Werbe- und Vertriebsmaßnahmen.

Wichtig war den Vätern neben den innovativen Spiele-Apps auch, dass es in ihrem Angebot keinerlei Kostenfallen gibt, in die Kinder unbedacht tappen können, keine nicht kindgerechten Inhalte und keine aggressiven Werbeeinblendungen. Um das Angebot trotzdem auch für wichtige Werbetreibende attraktiv zu machen und so einen Gewinn mit der Unternehmensidee zu erzielen, werden die Spiele zusätzlich in einer sogenannten Casual-Variante für Erwachsene bereitgestellt. Zudem gibt es den Kidcore-Club für die Eltern, in dem diese nach der Registrierung jederzeit die Spielaktivitäten und Fortschritte ihres Nachwuchses in verständlicher Form nachvollziehen können. Für begleitende Marketingmaßnahmen ist dieser Kommunikationskanal zu den Eltern eine wichtige Säule im Vertriebssystem.

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