flinc AG

Die flinc AG wurde im Mai 2010 von Benjamin Kirschner, Michael Hübl, Alexander Kuhn und Dr. Klaus Dibbern gegründet. Flinc will die Mobilität verändern. Das Konzept entstand in einem einjährigen Studienprojekt zum Thema Mobilität am Fachbereich Media der Hochschule Darmstadt. Das Team wurde komplettiert durch den erfahrenen Manager Dr. Klaus Dibbern, der bereits erfolgreich ein Unternehmen gegründet und bis zum Verkauf geleitet hat.

Mobilität gehört zu den wichtigsten Bedürfnissen der heutigen Gesellschaft. Insgesamt 165 Millionen Fahrten werden jeden Tag in Deutschland zurückgelegt; im Schnitt sitzen in jedem PKW nur 1,3 Personen. 80 % aller Fahrten sind spontane Kurzstrecken, welche von herkömmlichen Mitfahrzentralen nicht organisiert werden können. Flinc hat ein System der „dynamischen Mitfahrzentrale“ entwickelt und verknüpft als erstes Unternehmen weltweit internetfähige Naviationsgeräte mit Smartphones.
Dafür hat das Unternehmen mit inzwischen zwölf Mitarbeitern eine übersichtliche Web-Oberfläche und eine iPhone-App entwickelt. Seit dem 18.7.2011 steht die iPhone-Applikation „flinc“ zur Verfügung. Eine Anwendung für Handys mit dem Android-Betriebssystem wird in Kürze fertig gestellt. Ferner ist flinc in die Smartphone-App von Navigon einebunden. Wer flinc nutzen möchte, registriert sich auf www.flinc.org . Will man eine Mitfahrgelegenheit anbieten, gibt man im Broswer oder auf dem Smartphone die Reisedaten ein und legt einen Kilometerpreis fest. Über flinc erhält man Vorschläge für Mitfahrer und erhält im Zusammenspiel mit der Navigations-Software Informationen, wie lange der Umweg ist.

Für den Nutzer besteht die Möglichkeit, wie bei Facebook sein privatens Netzwerk aufzubauen und in den Kreis der Fahrer und Mitfahrer seine Kontakte und Freunde aufzunehmen. Es besteht die Möglichkeit, flinc so einzustellen, dass sämtliche Vermittlungsaktivitäten im Rahmen des persönlichen Mobilitätsnetzes bleiben. Wird diese Option deaktiviert, kommen Anfragen und Vorschläge aus dem gesamten flinc-Netzwerk. Für die Teilnehmer wurde ein Bewertungssystem eingeführt. Sowohl die Fahrer als auch die Mitfahrer können sich dort austauschen und gegenseitig bewerten.

Als nächster Entwicklungsschritt ist vorgesehen, dass die Mitfahrer über ein virtuelles Konto auf der Plattform bezahlen können. Flinc erhält von diesem Betrag dann eine kleine Provision.

Flinc spricht insbesondere junge Menschen an. Die Zahl der Autobesitzer im Alter zwischen 18 und 29 Jahren ist in den vergangenen Jahren in Deutschland stetig gesunken. Auf 1.000 Einwohner kamen in 2010 in dieser Altersgruppe 344 Pkw, vor zehn Jahren waren es noch 518. Die Automobilkonzerne haben sich bereits darauf eingestellt und entwickeln neue Geschäftsmodelle wie z. B. CarSharing Projekte, um künftig Mobilität als Dienstleistung anbieten zu können.

Auch große Unternehmen zeigen Interesse an flinc. Bisherige statische Fahrgemeinschaften scheitern oft an zunehmend flexiblen Arbeitszeiten der Mitarbeiter. Mit flinc können die Mitarbeiter leicht alternative Mitfahrmöglichkeiten zu unterschiedlichen Zeiten finden. Durch die Nutzung von flinc wird die Verkehrsbelastung gerade in Ballungszentren gesenkt und bei schlechter ÖPNV-Anbindung sind Fahrgemeinschaften eine Möglichkeit, die Standorte der Unternehmen durch eine bessere Verkehrsanbindung attraktiver zu machen.

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